Tag 148 – Warten auf Motivation – Selbst-Vergebung

25. Dezember 2012

Art by Scott Cook

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe darauf zu warten, dass ich ‚Lust‘ kriege zum Schreiben, dass irgendwas passiert und ich wieder motiviert bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, wie das ‚Aufgeben‘ eigentlich eine Entscheidung ist status quo zu erhalten und alles, das Welt-System, Geld-System, mich selbst eingeschlossen, mein Leben usw., so zu akzeptieren und erlauben, wie es ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, wie ich das ‚Aufgeben‘ als ‚einfach‘ interpretieren kann, weil obwohl ich ’nichts‘ tue das Leben weiter läuft/sich die Welt weiter dreht, ohne dass ich es mir erlaubt habe zu realisieren, dass ich in einem Automatisierten System existiere, und wenn ich keine Richtung vorgebe und mich selbst und mein Leben nicht selbst-bestimmt steuere, das System auf jeden Fall das Ruder übernehmen wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass das was ich als ‚Lust’/’Motivation‘ erlebe/erwarte in Wahrheit energetische positive Erfahrungen sind, mit denen ich wie mit einem EIN/AUS Schalter gesteuert werden kann, weil ich zwar auf eine positive Anregung warte, um mich für irgendetwas motivieren zu können, doch weiß ich nicht wie diese energetische Reaktion/Erfahrung in-mir und als-mich entstanden ist – was ganz klar zu sehen ist, weil ich seit einer Woche auf eine Motivation warte und NICHTS passiert, und wüßte ich Bescheid und wäre tatsächlich der Selbst-Bestimmende Erschaffer der Motivation/Erfahrung, hätte ich eine solche Erfahrung für mich kreiren können und müßte nicht darauf warten, dass irgendwas passiert und ich mich wieder motiviert fühle.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass das ‚Warten auf Motivation‘ ein automatisierter Widerstand ist, der auf Zeit spielt, denn Tage vergehen, Atemzüge vergehen und alles bleibt beim Alten, bzw. folgt den Mustern die wir seit Jahrhunderten wiederholen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass der Selbst-WILLE KEINE abstrakte Bewußtseins-Vorstellung/Idee ist, sondern eine praktische Lebensweise, die ich Atemzug um Atemzug unter Beweis stellen muss.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe ein korrupter organischer Roboter zu werden, und ich meinen ganzen Selbst-Wert und Selbst-Achtung aufgegeben habe, um nur noch von  energetischen ‚Belohnungen‘ als ‚positive‘ Energie als einzige Motivationen abhängig zu werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich völlig Abhängig von dieser ‚Positive‘-Energie Motivation geworden bin, so daß ich mich nicht mal selbst motivieren kann, und ich praktisch keine Selbst-Bestimmung habe.

Fortsetzung folgt..



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