Tag 140 – Die Welt ist gegen mich (The World Is Against Me)

6. Dezember 2012

 

via JL Kenney >> visit equalmoney.org

Dieser Blog ist eine Fortsetzung des gestrigen Eintrags — Tag 139 – ‘Ich stecke fest’–Charakter Einführung (‘I am stuck’-Character Overview). heute führe ich die Reihe fort mit:
‚Ich stecke fest’–Charakter – Die Welt ist gegen mich — Teil 2

Ich bin mir nicht bewußt welcher Gedanke/Bild diesen Charakter aktiviert. Wenn ich mich aber soweit verlangsame, wir mir möglich ist, stelle ich fest, dass in einem Augenblick sich meine gesamte Wahrnehmung, und damit meine gesamte ‚Einstellung‘ zu meiner Externen Realität ändert. Plötzlich komme ich mir völlig separiert und ausgeschlossen vor, die Details und die einzelnen individuellen Teile meines täglichen Lebens verschmelzen zu einem übergroßen Ganzen, zu dem ich keinen ‚Zugang‘ und keine ‚Kontrolle‘ mehr habe. Es ist so als ob plötzlich die Chinesische Mauer zwischen mir und der Externen Welt entsteht bzw. meine Externe Welt wird zu der Chinesischen Mauer – einer Festung, die mich umschließt, eingrenzt und gefangen hält.

Ich stelle mir vor, dass was immer ich tue, es hat einfach keine Auswirkung und es führt zu keiner Änderung – ich renne wörtlich gegen Mauern – erfolglos. Also gebe ich auf – wobei, wenn ich ehrlich bin, weiß ich, dass ich es mir nur vorgestellt habe, dass ich was unternehme, so wirklich (physisch) unternehme und handle ich sehr selten oder gar nicht – und nehme Teil an Internen Selbstgesprächen, dass ich ‚feststecke‘, dass ich überhaupt ’nichts machen‘ kann, dass ‚alles‘ was ich tue, ‚keine Auswirkung‘ hat. Ich hatte bereits bevor ich die Desteni Gruppe kennengelernt habe, erfahren, dass mein Leben Mustern folgt, wie einem Programm, und dass ich praktisch keinen Einfluß auf das Programm habe und egal welche Entscheidung ich treffe, komme ich am Ende dort an, wo ich von Anfang an hätte ankommen sollen. Ich meine wie blind muss man sein, wenn man bereits einige Jahre mehr auf der Erde verbracht hat, um NICHT zu sehen, dass man IMMER dieselben Fehler macht, dass man egal welchen Weg man wählt, man IMMER zum gleichen Ergebnis kommt und den gleichen Konsequenzen ins Auge schauen muss.

Dann fühle ich mich total ‚machtlos‘. Es fehlen mir die Worte, um diesen Zustand zu beschreiben. Ich bin lebendig begraben in einer Box, die mein Leben heißt. Ich habe das Bedürfnis zu Schreien. Die einzelnen ‚Elemente‘ meines Lebens bzw. Beziehungen in meinem Leben werden zu Wänden, die immer näher rücken, meine Arbeit, meine Ehe, mein Kind, meine Familie, meine Wohnsituation – all das erfahre ich als Verstrickungen und frage mich, wie es soweit kommen konnte…

Ich fange heute mit diesem ersten Moment an, wo ich mich völlig separiert von meiner Externen Realität fühle und darin die ‚Einstellung‘ erfahre, dass die Externe Welt nicht nur ‚übergroß‘ / ‚größer als ich‘ sondern auch ‚gegen mich‘ ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich mit dem Gefühl der totalen Separation/Trennung von der Externen Welt/Realität zu identifizieren und darin teilzunehmen, ohne dass ich es mir erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich es Selbst bin, die dieses Gefühl generiert und dass ERST durch meine Billigung und meine Akzeptanz an diesem Gefühl teilzunehmen, ich zu diesem Gefühl werde und es tatsächlich als mich manifestiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass dieses Gefühl REAL ist, im Sinne von, dass ich tatsächlich völlig separiert und getrennt von meiner Externen Realität bin, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen, dass ERST durch meine Billigung und meine Akzeptanz an diesem Gefühl teilzunehmen, ich diese Interne Bewußtseins-Dimension, die eine Vorstellung und eine Illusion ist – REAL mache, was nichts anderes bedeutet, als dass ich in einem ‚Glaubensakt‘ eine ILLUSION zu meiner REALITÄT werden lasse.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe eine Polarität zwischen mir (dem Individuum) und der Welt (alles andere) zu erschaffen, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen, dass es die Natur der Polarität ist als einer Kreation des Bewußtseins/Minds – immer UNGLEICHHEIT und damit einen Konflikt zu erschaffen, – zweier (oder mehrer) Teile, die gegeneinander gestellt sind, und die sich dann automatisch in einem Wettbewerb miteinander befinden, um diese Polarität aufrechtzuerhalten, sie am ‚Leben‘ zu halten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich es Selbst bin, die diese Trennung und darin die Polarität erschafft – dass es nicht die Externe Welt Selbst ist, die von mir getrennt ist, sondern alleine meine ‚Interpretation‘ in und als das Bewußtsein/Mind und dass ich damit meine eigene Erfahrung ‚Die Welt ist gegen mich‘ erschaffe.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich IMMER in Gleichheit und Einheit mit als die Physische Existenz lebe, denn wenn ich zb. Atme – nehme ich die Luft als einen Teil der Physischen Existenz in mich und atme es wieder aus – ich bin somit NIEMALS von der Physischen Existenz ‚getrennt‘ oder ’separiert‘ – es ist alleine meine illusorische ‚Interpretation‘ – ICH BIN die Physische Existenz selbst – Ich LEBE – Ich bin HIER – im ständigen Austausch und Interaktion mit und als diese Physische Existenz.

Wann immer ich gewahr werde, dass ich mich Selbst von der Externen Welt/Realität trenne und separiere – stoppe ich mich und atme tief durch – ich erlaube es mir zu realisieren, dass diese Trennung/Separation ein Mind-Fuck ist, eine illusorische Vorstellung/Gefühl, dass ich erst kreiren und darin teilnehmen muss, um es als meine Realität zu manifestieren, deshalb verpflichte ich mich, mich darin zu üben, NICHT diesem Gefühl zu folgen und darin teilzunehmen, sondern mich darin zu unterstützen HIER zu bleiben, im und als das Physische, in Einheit und Gleichheit mit der gesamten Physischen Existenz.

Ich realisiere, dass ich als LEBEN immer in Einheit und Gleichheit mit und als Alles und Jeder exisitere, und dass das Gefühl der Trennung/Separation eine Illusion ist, wenn ich es akzeptiere und mir erlaube im und als das Bewußtsein/Mind zu ‚erfahren‘ – mich selbst als die ‚Energie‘ ‚erfahre‘, die ich alleine in meinem und als mein Bewußtsein erlebe, im Gegensatz zu der Externen Welt, zu der ich eben als der Bewußtseins-Kontainer/Behältnis keinen Zugang habe.

Darin verpflichte ich mich den Atem ganz spezifisch in diesen Fällen zu nutzen, wenn ich glaube separiert und getrennt von der Externen Realität zu sein, weil der Atem ein physischer Beweis dafür ist, dass ich im ständigen Austausch, und tatsächlich eins und gleich, mit allem was existert bin. Und weil ich bereits für mich realisiert habe, dass der Atem ein direkter Ausgang aus den ‚unendlichen‘ und ‚überwältigenden‘ Bewußtseins-Dimensionen ist, mit dem ich alle Illusion sofort stoppen kann und mich in der Physischen Realität im und als mein Physischer Körper verankern kann.

Ich werde mir morgen den Punkt vornehmen, wie ich in der Erschaffung der Polarität zwischen mir (dem Bewußten Individuum) und der Welt (alles andere) automatisch die UNGLEICHHIET zwischen mir (dem Bewußten Individuum) und der Welt (alles andere) erschaffe, und ich so die Welt als ‚größer als‘ erfahre, und mich selbst untergeordnet, klein und machtlos fühle.



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