Tag 130 – Tägliches Schreiben

21. November 2012

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe in den letzten Tagen an Internen Selbstgesprächen teilzunehmen, dass tägliches Schreiben ‚unmöglich‘ ist, dass es so viel Zeit in Anspruch nimmt, ohne mir erlaubt zu haben, wie ich mit der Teilnahme im und als mein Bewußtsein/Mind Energie generiere, und sie ansammle und anhäufe, und wenn ich dafür keine Verantwortung übernehme, wird diese Bewußtseins/Mind-Blase einmal platzen und ich werde lediglich eine Wiederholung kreiren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben ich könnte eine Selbst-Verpflichtung brechen, ohne Kosequenzen, weil anscheinend niemandem damit ‚geschadet‘ wird, ohne mir erlaubt zu realisieren, dass wenn ich Entscheidungen treffe, und sie dann einfach so breche/ändere, ich KEIN Selbst-Vertrauen haben kann, weil ich mich einfach NICHT auf mich Selbst verlassen kann – und es NICHT darum geht, ob ich einem externen Wesen schade oder nicht, aber in erster Linie, welche Beziehung ich zu mir Selbst aufbaue, weil ohnehin, wenn ich KEIN Vertrauen in mich und zu mir haben kann, wer sonst sollte mir vertrauen können?

Ich habe in den letzten 21 Tagen – 20 mal geschrieben, deshalb weiß ich, dass ich fähig bin täglich zu schreiben, ich habe es mir Selbst beweisen, sogar an dem einen Tag wo ich nicht geschrieben habe, weiß ich ich hätte schreiben können.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mir einzureden, dass ich nicht täglich schreiben KANN, obwohl ich weiß dass ich in Wahrheit nicht schreiben WILL, und dass ich ganze Interne Realitäten als Selbstgepräche und energetische Erfahrung kreirt habe, um die ‚Rechtfertigung‘ und die ‚Ausrede‘ zu finden, warum ich Recht habe, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass ich damit meinen Weg akribisch ‚plane‘ um tatsächlich zu ’scheitern‘, mich davon selbst zu überzeugen, dass es OK ist zu ’scheitern‘.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und zu verstehen, dass ich in Wahrheit eine ’negative‘ Erfahrung kreire, einen Konflikt in-mir und als-mich – diesen Kampf zum Schreiben – und wenn ich nicht aufhöre, diese Energien anzuhäufen, sie sich entladen werden und ich unnötige Konsequenzen für meinen Prozess, für mich Selber erschaffe, weil ich diesen Punkt irgendwann mal überwinden werde müssen, also warum nicht gleich jetzt?

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass es nur dann wertvoll und wichtig ist Verpflichtungen einzuhalten, wenn ich anderen etwas verspreche, und dass ich die Verpflichtungen die ich für mich eingegangen bin, einfach so brechen darf, ohne Konsequenzen – ohne mir erlaubt zu haben zu realisieren, dass dieses Statement und dieser Lifestyle beweist wie korrupt ich geworden bin, weil mir meine Selbst-Wertschätzung, mein Selbst-Vertrauen keinen Cent wert sind – und wie können meine Verpflichtungen und meine Versprechen überhaupt irgend etwas wert sein, wenn ich sie nur einhalte, um ein ’schönes‘ Bild anderen präsentieren zu können, um zu verbergen, was tatsächlich in mir und als mich schlummert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Verpflichtung mit dem Ansatzpunkt eingegangen zu sein, um Anderen zu schmeicheln, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen, dass es selbst-unehrlich ist, und dass es keine Integrität ist, sondern immer ein Handeln im Eigen-Interesse. Echte Integrität bedeutet, dass ich Verpflichtungen in mir und als mich eingehe, für ALLE als mich Selbst.

Ich verpflichte mich, meine Verpflichtung täglich meine Reise ins Leben zu beschreiben und zu beschreiten, als eine Selbst-Verpflichtung zu sehen, weil ich erkenne und verstehe, dass wenn ich Schreibe, aus Angst was andere von mir denken würden, ich mich nur Selbst belüge, und ich ohne hin eines Tages ’scheitern‘ werde, NICHT weil keine Lüge auf Dauer aufrecht erhalten werden kann – es gibt so viele die das Gegenteil bewiesen haben, wir werden seit Generationen belogen und betrogen – sondern weil ich mich Selbst wertschätze und mir Selbst vertrauen will.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass wenn ich über einen winzigen Punkt von täglich Schreiben NICHT in meinem Leben bestimmen kann, wenn ich in dieser winzigen Verpflichtung ’scheitere‘, worauf will ich überhaupt einen Einfluß haben?

Ich realisiere, dass tägliches Schreiben meinen Prozess beschleunigt, stabilisiert und voranbringt, und dass ich tatsächlich einen Punkt erreicht habe, wo ich fähig bin als etwas zu stehen, was ich mir bis jetzt verwehrt habe, ‚Stabil‘ ‚Entschieden‚ ‚Hier‘ – und dass es eine letzte Hürde zu überwinden gibt – mich Selbst – meine Teilnahme am Leben – und ich erkenne, dass es tatsächlich eine ‚Entscheidung‘ ist die ich treffen muss, ich werde NIE diesen Punkt erreichen, wenn ich darauf warte, dass es ‚von alleine‘ passiert, dass ich plötzlich unglaublichen Spaß – was in Wahrheit eine energetische Erfahrung ist, die ich mir erhoffe – empfinden werde, und dass das Schreiben völlig automatisch abläuft, ohne dass ich was dafür TUN muss – Deshalb verpflichte ich mich, mir täglich diesen Push durch den Widerstand zu geben, weil ich erkenne, sehe und verstehe, dass ich gerade mit dem Schreiben, diese Punkte des Widerstandes entlarve und mich Selbst als ein Selbst-Bestimmendes Wesen neu-erschaffe.

Art by Matti Destonian Freeman



Post a new comment

Copyright © 2012-2015 AGA | All rights reserved.