Tag 128 – Arbeitsseinstellung – Physische Dimension

20. November 2012

Art by Scott Cook

Dieser Blog ist eine Fortsetzung einer Reihe:
Tag 119 – Arbeiten ist Zeitverschwendung
Tag 120 – Arbeiten ist so langweilig
Tag 121 – Keine Lust zu Arbeiten
Tag 122 – Arbeiten hat keinen Sinn
Tag 123 – Arbeiten bis ins Grab – Teil 1

Tag 125 – Arbeiten bis ins Grab – Teil 2

Tag 126 – Arbeiten bis ins Grab – Teil 3

Tag 127 – Arbeitseinstellung – Reaktion Dimension


Heute führe ich die Reihe fort mit: Arbeitsseinstellung – Physische Dimension – Teil 9

Wie ich bereits im ersten Teil dieser Reihe beschrieben habe, verursacht die Teilnahme an der gesamten internen ‚Erfahrung‘ – dem Internen Selbstgepräch, der Imagination/Vorstellungsebene, die Internen Reaktionen – auch eine Körperliche Veränderung, meine Schultern fallen zusammen, ich fühle mich matt, müde, erschöpft, kraftlos, ich gähne ganz oft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe NICHT zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, wie ich durch die Teilnahme an der in-mir aufkommenden Internen Selbstgespräche, Imaginationen, Emotionalen Reaktionen und anschließend mit der Identifikation mit dieser ‚Erfahrung‘ – meine Körperliche Konstitution damit manipuliere und verändere, und tatsächlich mich müde, erschöpft etc fühle – wie ich meinen Physischen Körper als diese Erfahrung manifestiere.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe NICHT zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass es tatsächlich NICHT die Arbeit selbst ist, die mich müde, erschöpft, kraftlos macht, sondern alleine meine ‚Einstellung‘ zur Arbeit, die ich Schritt für Schritt mit der Entfaltung der gesamten ‚Erfahrung‘ in-mir und als-mich erschaffe, durch meine Teilnahme und durch meine Identifikation darin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich im und als das Bewußtsein Selbst zu erschöpfen, mich wörtlich Selbst ‚ausgeschöpft‘ zu haben, meinen Physischen Körper als Resource für Energie zu gebrauchen und zu mißbrauchen, um anschließend diese selbst-kreirte ‚Erfahrung‘ auf meine Arbeit zu projezieren.

Ich sehe, erkenne und verstehe, wie irreal diese ‚Erfahrung‘ und ‚Einstellung‘ zur meiner Arbeit ist, wie sie schwankt, weil ich genauso Tage haben kann, in denen ich mir einreden kann, meine Arbeit würde unglaublicher Spaß sein (ein Thema, das ich mir möglicher Weise in kommenden Blogs vornehmen werde) – und wie diese Erfahrung im Grunde in einem unendlichen Zyklus zwischen diesen Polaritäten verläuft, und ich darin gefangen lebe, wie auf einer Achterbahn – hoch und runter, hoch und runter – ohne zu reaisieren, dass sich meine Physische Realität NIEMALS ändert, sondern alleine meine ‚Einstellung‘ / meine Interpretation, was offenlegt, dass ich in einer Illusion lebe, an die Illusion glaube, und mich damit Selbst als eine Illusion manifestiere.

Ich verpflichte mich, mich dabei zu unterstützen NICHT an der Illusion im und als mein Bewußtsein teilzunehmen, indem ich sicherstelle, dass ich HIER und gewahr meiner Selbst bleibe, indem ich mich Atemzug für Atemzug mit und als mein Physischer Körper Hier ausdrücke, meine Arbeit wie auch jede andere körperliche Tätigkeit dazu nutze mich Hier Physisch auszudrücken, in Einheit und Gleichheit mit mir Selbst.

Ich sehe, erkenne und verstehe ebenfalls, dass es der einzige Weg ist tatsächlich an meiner Physischen Wirklichkeit/Realität was zu ändern, weil nur wenn ich an der Physischen Wirklichkeit/Realität teilnehme im und als mein Physischer Körper kann ich tatsächlich was ändern – das ist gesunder Menschenverstand – und wenn ich in separierten Ebenen existere, mich von Hier trenne und eine illusorische Dimension kreire, bin ich NICHT hier, sondern halte mich selbst gefangen in einer illusorischen internen Realität, die NUR ICH erleben kann. Und deshlab hat es keine echte Auswirkung auf das System selbst, ich schwanke nur in meiner ‚Einstellung‘ zum System, aber solange ich in einer separierten Wirklichkeit lebe, werde ich nicht erkennen und realisieren, dass ich als Bewußtsein das System selbst bin.



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