Tag 127 – Arbeitseinstellung – Reaktion Dimension

19. November 2012

Art by JL Kenney

Dieser Blog ist eine Fortsetzung einer Reihe:

Tag 119 – Arbeiten ist Zeitverschwendung
Tag 120 – Arbeiten ist so langweilig
Tag 121 – Keine Lust zu Arbeiten
Tag 122 – Arbeiten hat keinen Sinn
Tag 123 – Arbeiten bis ins Grab – Teil 1

Tag 125 – Arbeiten bis ins Grab – Teil 2

Tag 126 – Arbeiten bis ins Grab – Teil 3

 

Ich konnte folgende Reaktionen ausfindig machen:

  • Langeweile, Unruhe, Nervosität, Angst → Erleichterung

Wobei ich bemerkt habe, dass diese Reaktionen in genau dieser Reihenfolge vonstatten gehen, es ist sozusagen eine Steigerung, die mit Langeweile und Irritation beginnt, die sich über Unruhe zur Nervosität entwickelt. Wenn ich dem gesamt Gefühl auf den Grund gehe, erkenne ich dass es verschiedene Formen von Angst sind, die dann in einer ‚positiven‘ Entladung enden, wenn meine Arbeit/ der Arbeitstag zu Ende ist, und ich nach Hause gehen darf.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, wie ich mit der Teilnahme am Internen Selbstgepräch eine Reaktion der Langeweile, Irritation und Unruhe in-mir und als-mich zulasse, erlaube und schließlich auch als mich selbst manifestiere, und ich aufhöre hier zu sein – in Einheit und Gleichheit mit und als mich selbst – weil ich mich z.B. mit der Erfahrung der ‚Unruhe‘ identifiziere und zur Unruhe selbst werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, wie ich dann z.B. diese interne Erfahrung der Unruhe auf meine externe Welt/Realität projeziere – in dem Fall die Tätigkeiten/Aufgaben die ich ausführe – und alles nur noch durch diese getönte Brille wahrnehme, zb. dass meine Arbeit sinnlos, langweilig oder eine Zeitverschwendung ist und wie ich durch die Ausformulierung der Wörter in und als meinem Bewußtsein weiter verfestige, mich darin verfange und anfange völlig separierte Dimensionen als Zukunftsprojektionen/Fantasiewelten zu erschaffen, weil ich scheinbar überall, aber nur nicht HIER bei der Arbeit sein will, und sich diese ‚Ungeduld‘ und ‚Nervosität‘ weiter entfaltet und aufbaut, ohne dass ich es mir erlaubt habe zu realisieren, dass ich Energie erschaffe, mich tatsächlich von mir selbst als das Physische Hier separiere, damit diese Bewußtseins/Mind-Illusion überhaupt generiert werden kann

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass diese Erfahrung NICHT real ist, im Sinne von, dass es NICHT meine Arbeit ist die langweilig, sinnlos oder Zeitverschwendung ist – Ich selbst generiere eine Erfahrung in-mir und als-mich und projeziere sie dann in und auf meine externe Realität um mich darin, was ich glaube zu sein ‚gelangweilt, unruhig, nervös‘, bestätigt zu fühlen. Und dann male ich mir noch Zukunftsvorstellungen aus, die diese Erfahrung noch mehr ansammeln und anwachsen lassen, zu einer Angst entwickeln lassen, – Angst vor der Arbeit, Angst vor der Zukunft – ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen, dass diese Zukunftsvosionen bloße Phantastereien sind, die mich noch mehr von mir Selbst als Leben Hier entfernen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu realisieren, dass es eine bloße energetische Erfahrung ist, ein Auf und Ab von Energie, weil ich, wenn meine Arbeit zu Ende ist, mich erleichtert fühle, und alles wieder vergesse und unterdrücke, und KEINE praktische, reale Veränderung in-mir und als-mich stattgefunden hat und ich genau dieselbe Erfahrung am nächsten Arbeitstag durchlaufe – was wahrhaft ein Teufelskreislauf ist, weil ich anstatt mich immer HIER in Einheit und Gleichheit mit und als mich Selbst auszudrücken, das Physische und meine Teilnahme am/mit/ als das Physische als eine Resource für Energie ausbeute und mißbrauche.

Deshalb verpfichte ich mich, mich dabei zu unterstützen eine neue Beziehung zur und mit meiner Arbeit aufzubauen – Arbeit als die Tätigkeit zu sehen, mit ich meinen Lebensunterhalt bestreite, jedoch NICHT als eine Erfahrung weder ‚positv‘ noch ’negativ‘, laut der ich mich definiere, noch bestimmen lasse WER ich bin.

Ich verpflichte mich ferner, die Zeit die ich auf der Arbeit verbringe, dazu zu nutzen mich in und als mein Atem zu üben, mich in Einheit und Gleichheit mit und als mein Physischer Körper auszudrücken, mich selbst-bestimmt zu bewegen, und NICHT das Physische und meine Teilnahme am/mit/ als das Physische als eine Resource für Energie auszubeuten und zu mißbrauchen.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass jede Beteiligung im und als mein Bewußtsein, immer eine Flucht vor dem SELBST ist – und in diesem Falle meiner ‚Arbeitseinstellung‘ habe ich eine ganze Erfahrung zu meiner Arbeit kreirt / tatsächlich auf meine Arbeit projeziert – nur um eine Rechtfertigung dafür zu haben – NICHT Hier zu sein – und ja NICHT die ‚langweilige‘ ’sinnlose‘ ‚Zeit verschendende‘ Realität von mir und als mich Selbst zu realisieren und mir SELBST zu begegnen.



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