Tag 121 – Keine Lust zu Arbeiten

11. November 2012

'I like to care' von Bastian Neumann

Dieser Blog ist eine Fortsetzung einer Reihe:
Tag 119 – Arbeiten ist Zeitverschwendung
Tag 120 – Arbeiten ist so langweilig

Heute führe ich die Reihe fort mit:
‚Keine Lust zu Arbeiten‘ – Internes Selbstgespräch Dimension – Teil 3

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe am Internen Selbstgespräch ‚Ich habe keine Lust zu arbeiten‘ teilzunehmen und mich innerhalb dieses Internen Selbstgespräches zu definieren und als ‚wer ich bin‘ zu akzeptieren und zu erlauben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass meine ‚Unlust‘ zu Arbeiten meine gesamte Wesenheit beschreibt – ich lebe in einem Überlebenssystem in dem ich KEINE Wahl habe, ich muss Geld verdienen/haben um zu leben, und anstatt zu erkennen, dass durch meine indirekte Beteiligung, durch das Akzeptieren, Zustimmen und Erlauben, dieses System erst entstehen konnte und dass ich deshalb auch die volle Verantwortung für dieses System trage, und dass ich zu meinem eigenen Sklaventreiber geworden bin – ’spiele‘ ich die ‚Unschuldige‘, das ‚Opfer‘ und reagiere mit Trotz – ‚Ich habe aber keine Lust‘, ‚Wenn ich schon arbeiten MUSS, werde ich bestimmt keinen Spaß daran haben!‘ – ohne dass ich es mir erlaubt habe zu sehen, verstehen und erkennen, dass diese Haltung/das Interne Selbstgespräch meine ‚Machtlosigkeit‘ gegenüber dem System besiegelt, denn wenn ich sage ‚Ich habe keine Lust zu Arbeiten‘ sage ich in Wahrheit ‚Ich werde gezwungen zu Arbeiten, ich kann zwar NICHT das System ändern, aber ich kann auf alles und jeden scheißen‘. Und darin offenbart sich meine ganze Boshaftigkeit und der Grund warum es überhaupt soweit kommen konnte, dass ein lebensfeindliches System etabliert und installiert werden konnte, weil wir uns selbst in einer Position gefangen halten, von der wir aus glauben KEINEN Einfluß auf das System selbst zu haben, wir glauben dieses System sei ein Gott – absolut und ohne Alternative.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass ich dem ‚System‘ einen ‚auswischen‘ kann, wenn ich dagegen rebelliere und KEINE Lust zu arbeiten habe, ohne dass ich mir erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ‚keine Lust‘ eine bloße energetische Erfahrung ist, die überhaupt keinen Einfluß auf das Welt-Sytem hat, weil sie alleine in meinem Kopf stattfindet, und dass ich trotzdem von heute aus gesehen noch 32 Jahre arbeiten muss, ob ich Lust dazu habe oder nicht, bevor ich in die sogenannte ‚Rente‘ gehen kann, weil ich dann ohnehin zu schwach, und ausgemergelt und fertig bin, um noch als ‚produktiv‘ für das System zu gelten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich in Separation vom Prinzip ‚GOTT‚ selbst definiert zu haben, wo ich die ganze ‚Macht‘ und ‚Absolutheit‘ im und als das System definiert habe, und mich selbst als völlig ‚machtlos‘ – ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen, dass erst durch diese Selbst-Definition und die darin entstandene Polarität, ich das Fundamente für ein hierarchisches System gelegt habe, wo eine kleine Spitze von 1% auf Kosten der restlichen 99% ein Leben in Luxus pflegt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe NICHT sehen, erkennen und verstehen zu wollen, dass ich deshalb an diesem lebensverachtenden und -feindlichen System festhalte – weil ich im Grunde meiner Selbst genau weiß, dass meine ‚Unlust‘ nichts bewirken wird und auch niemals kann – weil ich ganz still und versteckt hoffe, eines Tages doch vielleicht zu den 1% gehören zu können – was ich auch subtil verrate, wenn man sich den Satz ‚Ich habe keine Lust zu Arbeiten‘ mal genau anschaut – Ich sage im Grunde ‚Ich will Geld OHNE Arbeiten zu müssen!‘

 

Wann immer ich gewahr werde, dass ich das Interne Selbstgespräch ‚Ich habe keine Lust zu arbeiten‘ in-mir und als-mich zulasse und erlaube – stoppe ich mich sofort und atme – Ich erlaube es mir zu realisieren, dass es eine bloße energetische Erfahrung ist, die mich von mir selbst und von der Physischen Realität trennt, und dass ich damit in keinster Weise das heutige Überlebenssystem/Sklaven-System ändern kann, deshalb verpflichte ich mich in diesem einen LEBEN alle meine Kenntnisse, Fähigkeiten, finanzielle Mittel, Engagement beizusteuern, um für zukünftige Generationen dieses System zu stoppen und ein Neues System zu etablieren, das auf Gleichheit und Einheit des Lebens beruht – das Equal Money System/Gleichgerechtes Geldsystem, in dem die Motivation zu Arbeiten nicht auf Überleben basiert, sondern auf der Herausforderung das Beste Leben für alle auf der Erde zu erschaffen.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass meine heutige Position ‚Arbeiten zu müssen‘ eine Konsequenz unser aller Beteiligung ist – direkt oder indirekt haben wir dieses Welt-System des Geldes auf der Erde erschaffen – ferner sehe, erkenne und verstehe ich, dass dieses System in sich genial ist, weil es KEINEN Ausweg zuläßt, weil NIEMAND ohne Geld existieren kann und es wiederum sehr sehr sehr viel Geld brauchen wird, um dieses System zu ändern – und das verstehen die meisten Menschen nicht : Es gibt keine Bewegung auf der Erde, ohne dass vorher Geld bewegt worden ist, Geld ist zu unserem Gott geworden, jede Sache kostet Geld, sogar ein Menschenleben wird in Geld gemessen – deshalb sterben Milllionen von Menschen jeden Tag, NUR weil es sich nicht ‚lohnt‘ sie zu retten, bzw. ihnen ein lebenswürdiges Dasein zu bieten – Deshalb verpflichte ich mich meine ‚Einstellung‘ zu Arbeit zu korrigieren und neu auszurichten, indem ich NICHT nach energetischen Erfahrungen darin trachte, z.B. meine Arbeit ‚aufregend‘ zu finden, sondern weil ich darin die Möglichkeit sehe und wahrnehme, das Geld für meine eigene finanzielle Stabilität im System zu sichern aber auch das Geld in die Equal Money Foundation zu investieren, weil ich erkenne, dass es wiederum meine Beteiligung brauchen wird, wie auch von jedem anderen Individuum, um ein Neues Geld System zu etablieren.



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