Tag 120 – Arbeiten ist so langweilig

11. November 2012

Giving up by Andrew Gable

Dieser Blog ist eine Fortsetzung des gestrigen Eintrages – Tag 119 – Arbeiten ist Zeitverschwendung. Heute führe ich die Reihe fort:

‚Meine Arbeit ist so langweilig‘ – Internes Selbstgespräch Dimension – Teil 2

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe am Internen Selbstgespräch ‚meine Arbeit ist so langweilig‘ teilzunehmen und mich damit zu identifizieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu erkennen, sehen und verstehen, dass ich (erst) durch die Billigung des Internen Selbstgespräches und meine Teilnahme darin, die Erfahrung für-mich und als-mich kreire, indem ich als mein Bewußtsein/Mind in eine illusorische Dimension abtrifte, weil meine Arbeit einfach nur Arbeit ist, sie ist weder positiv noch negativ, weder aufregend noch langweilig, mit dieser Erfahrung erschaffe ich sozusagen eine äußerst limitierte Sicht auf meine Wirklichkeit und nehme alles bereits als eine Interpretation wahr, was bedeutet, dass was immer ich tue, werde ich es als ‚langweilig‘ bewerten – besessen von dieser Erfahrung ist es mir unmöglich meine Arbeit anders wahrzunehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu erkennen, sehen und verstehen, dass meine Arbeit tatsächlich NICHT langweilig ist, es ist alleine meine Interpretation, die ich mir durch die Teilnahme an dem Internen Selbstgespräch ‚meine Arbeit ist so langweilig‘ und die ständige Wiederholung dieses Internen Selbstgespräches SELBST! eingeredet habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu erkennen, sehen und verstehen, wie ich alles was als Leben HIER existert wörtlich ‚umgekehrt‘ habe, weil ich alleine auf eine Erfahrung aus bin und nie die tatsächlichen Physischen Tatsachen sehe/wahrnehme, und alles was ich tue, nehme ich durch diese kontrollierte, eigen-interessierte Sichtweise wahr ‚was bringt es mir‘, ‚kann ich hierdurch zu einer ‚befriedigenden‘ Erfahrung gelangen‘ – und es mir als das Bewußtsein/der Mind völlig egal ist auf welche Kosten diese Erfahrung passiert – sogar ob ich mich dabei tatsächlich ‚gut‘ oder ’schlecht‘ fühle, weil jede Erfahrung letztes Endes ein ‚Gewinn‘ ist.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe HIER eins und gleich mit und als mich Selbst zu verbleiben, in und als mein Physischer Körper, zu atmen und einfach die Tätigkeiten Atemzug für Atemzug auszuführen, weil egal welche Erfahrung ich in-mir und als-mich generiere ob ich meine Arbeit für ‚langweilig‘ oder für ‚aufregend‘ halte, beides ist eine Illusion, und hat überhaupt keinen realen Einfluß auf die Tätigkeit selbst, viel mehr separiert mich dieses Interne Selbstgespräch von mir selber, ich kreire eine Dimension die NICHT real ist, und DAS ist in Wahrheit ‚langweilig‘ – es ist ‚langweilig‘ in dieser Dimension zu verbleiben, mich darin gefangen zu halten, und nicht die Arbeit selbst.

Wann immer ich gewahr werde, dass ich das Interne Selbstgespräch ‚meine Arbeit ist so langweilig‘ billige und daran teilnehme – stoppe ich mich sofort – ich erlaube es mir zu realisieren, dass ich es Selbst bin, die diese Erfahrung für mich kreirt, und dass in Wahrheit meine Arbeit nichts von all dem ist, es ist alleine meine Interpretation im und als Bewußtsein/Mind, was eine völlige Illusion ist. Ich verpflichte mich, meine Arbeit als eine Möglichkeit zu nutzen, mich darin zu üben, mit mir und als mein Physischer Körper in Einheit und Gleichheit zu verbelieben, mich mit jedem und in jedem Atemzug auszudrücken. Ich erkenne, sehe und verstehe, dass ich der Schöpfer meiner Welt/Realität bin, und dass ich alleine bestimme und entscheide, ob ich die Physische Realität und mich selber eins unf gleich, als eine Quelle für eine Erfahrung im-und-als das Bewußtsein/Mind ausbeute, oder ob ich HIER verbleibe und ein selbst-bestimmendes und selbst-verantwortliches Wesen bin.



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