Tag 113 – ‚Ausgenutzt/Verarscht‘-Charakter – Physisches Verhalten Teil 8

3. November 2012

Dieser Blog ist ein Teil einer ganzen Reihe, in der ich alle Dimensionen eines Charakters auseinander nehme. Für ein besseres Verständnis empfehle ich die Blogs der Reihe nach zu lesen.

 

In diesem Blog schaue ich mir die externen und internen Veränderungen in meinem Physischer Körper an, wenn ich dabei bin, diesen Charakter zu aktivieren und ich an den Gedanken/Bildern, Internen Selbstgesprächen, Reaktionen teilnehme und mich mit ihnen identifiziere.

Wenn also ich um etwas gefragt oder gebeten werde eine Arbeit/Aufgabe/Tätigkeit zu verrichten, und der Gedanke/das Bild in mir auftaucht, in dem ich mich ‘ganz winzig klein sehe und alleine eine Arbeit/Aufgabe/Tätigkeit verrichte und jemand hinter meinem Rücken über mich lacht’, und dann reagiere ich darauf emotional, fühle eine ‚Schwere‘ in meiner Brustgegend, und starte ein Internes Selbstgespräch, in dem ich an den Absichten meines Gegenübers zweifle, und mich frage ‚ob ich gerade ausgenutzt/verarscht werde‘, und dann schlussfolgere aufgrund der in mir aufsteigenden ’negativen‘ Emotion, dass es so sein muss, ich dann körperlich in mich zusammen falle, meine Arme sinken, meine Bewegungen verlangsamen sich, ich bin dann sozusagen zwischen meinem Mind/Bewußtsein und der tatsächlichen Körperlichen Bewegung gespalten, ich erfahre einen gewaltigen Widerstand die Arbeit/Aufgabe/Tätigkeit fortzuführen. Das Interne Selbstgespräch ‚entwickelt‘ sich weiter und ich nehme teil daran, ich ‚expandiere‘ sozusagen, ich verfestige die Erfahrung als Ganzes, ‚Ich lasse mich immer ausnutzen‘ – darin gebe ich meine Selbst-Bestimmung komplett auf, wenn ich mein Gegenüber gut kenne, spreche ich meine Gedanken auch laut aus, in dem ich mich beschwere, und es äußere, dass diese Person mich ausnutzt, was noch mehr Konflikt/Streit generiert, und ein ‚wer hat Recht‘ Punkt auftaucht. Manchmal stoppe ich, die Ausführung der Tätigkeit, obwohl ich sie schon begonnen habe, weil ich mich im Recht sehe und darin meine ‚positive‘ Erfahrung ihre ‚Erfüllung‘ findet. Oft gibt es eine ‚Kehrtwendung‘, wo ich ins ‚positive‘ wechsle, indem mein Internes Selbstgespräch und meine emotionale Reaktion sich ins ‚positive‘, wenn ich anfange mir einzureden, dass ich ‚besser als andere bin, weil ich bestimmte Sachen FÜR sie mache‘, ich sehe mich dann ‚als Klüger, weil ich nachgebe‘. Dann richte ich mich wieder auf, pulstere mich mit ‚Stolz‘, wobei mein Physischer Körper doch in Wahrheit verkrampft ist, und ich eher versuche eine Haltung zu bewahren, mich größer zu machen, als ich tatsächlich bin. Es ist dann eher ein ‚Herumstolzieren‘ als eine stabile Bewegung eins und gleich mit meinem Physischen Körper in völliger Ausgeglichenheit.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe eine Beziehung zu meinem Physischen Körper aufzubauen, die auf Gedanken/Bildern, Internen Selbstgesprächen, Emotionen und Gefühlen basiert, die ich selbst in Separation von mir selbst generiert habe in und als mein Bewußtsein, sodaß ich mich als Energie in Separation von mir selbst erfahre, das Gefühl der ‚Schwere‘, das meine Bewegungen verlangsamt, meine Arme sinken läßt, mich sogar stoppen läßt und ich einen Widerstand gegen jegliche Bewegung erfahre.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkenne und zu verstehen, dass ich meinen Physischen Körper manipuliere und ändere, seine ‚Natürlichkeit‘ und Stabilität, durch Energie und all die Dimensionen eines Charakter-Systems als Bewußtsein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass sei ’normal‘, dass ich die Weise wie ich mich selbst im und als mein Physischer Körper erfahre, manipulieren und ändern kann, ohne mir jemals erlaubt zu haben zu hinterfragen, was ich da eigentlich meinem Körper und damit mir selbst antue, was eine Tatsache ist, denn ich habe meinen Körpers immer ignoriert und nicht wahrnehmen wollen, wo ich doch noch Sekunden vor der Aktivierung des Charakter stabil war, und nun plötzlich sinken meine Arme, ich fühle mich ’schwer‘, so daß ich einen Widerstand gegen Körperliche Bewegung erfahre, wo sich doch in der Physischen Realität nichts verändert hat, es ist alleine eine Bewußtseins-Besessenheit die von mir Besitz genommen hat.

 

Bildgestaltung von  Jessica Arias



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