Tag 111 – ‚Ausgenutzt/Verarscht‘-Charakter – Reaktion Selbst-Vergebung – Teil 6

1. November 2012

MFM Art: Am I Limited and Unenlightened?

Dieser Blog ist ein Teil einer ganzen Reihe, in der ich alle Dimensionen eines Charakters auseinander nehme. Für ein besseres Verständnis empfehle ich die Blogs der Reihe nach zu lesen.

Ich konnte folgende Reaktionen ausfindig machen, die zum Verlauf der Aktivierung dieses Charakter dazugehören:

  • Ich verspüre eine ‚Schwere‘ in der Brustgegend
  • Ich fühle mich irritiert
  • Ich fühle mich machtlos
  • Ich fühle mich gedemütigt und eingeschüchtert
  • Ich fühle mich gefangen

Ich kann diese Reaktionen auf auf folgene Weise einordnen:
Der Gedanke/das Bild (siehe Blog Tag 107 und 108) ‘ich bin ganz winzig klein, verrichte alleine eine Arbeit/Aufgabe/Tätigkeit und jemand lacht über mich hinter meinem Rücken’ löst in mir die Reaktion der ‚Schwere‘ aus, ich fühle eine Irritation und fühle mich gedemütigt.

Mit dem aufkommenden Internen Selbstgespräch/Back-Chat ( siehe Blog Tag 109 und 110) entsteht ein Gefühl von Machtlosigkeit und ich fühle mich bedrückt und gefangen.

 

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich selbst, die Erfahrung von mir selbst und die Definition von mir selbst mit einem Gedanken/einem Bild zu verknüpfen, in dem ich mich selbst als ‚ganz winzig klein sehe, ich dabei eine Arbeit/Aufgabe/Tätigkeit allein verrichte und jemand lacht über mich hinter meinem Rücken’, darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe innerhalb dieses Gedankens/Bildes zu einer Energie-Erfahrung von ‚Schwere‘, Irritation und Demütigung zu werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass wenn ein Gedanke/Bild in meinem Bewußtsein auftaucht und ich einen internen Bezug/eine Beziehung mit dem Gedanken/Bild kreire und dann entsprechen glaube, dieser Gedanke/das Bild BIN ich, dass ich in diesem Moment eine ganze Erfahrung – die Irritation, die Demütigung, die Schwere innerhalb von mir selber akzeptiere und erlaube – die bestimmt WER ich bin, anstatt dass ich Selbst-Gewahr in jedem Atemzug mich Selbst bestimme.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe die Erfahrung der Irritation weiter ‚auszubauen‘ indem ich diese Erfahrung als ein Internes Selbstgespräch in meinem Bewußtsein ausformuliere : ‚Werde ich gerade verarscht/ausgenutzt ohne es zu merken?‘ oder ‚Scheiße, ich hab mich wieder verarschen/ausnutzen lassen‘ .

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht eraubt habe zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, wie ich den Gedanken/das Bild und die emotionale Reaktion von Irritation als Wörter in meinem Bewußtsein zu verkörpere, wie ich meine eigene Kreation innerhalb von mir selber in Wörter zusammenfasse und erschaffe, als ein Internes Selbstgespräch.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, wie ich Wörter in meinem Bewußtsein in Gedanken/Bilder, Interne Selbstgespräche umgewandele, vorallem in Bezug darauf wie ich sie mit Emotionalen Reaktionen verbinde und auf diese Art akzeptiere und erlaube ich der Energie-und Bewußtsein-Beziehung zu Wörtern mich zu bestimmen, meine Selbst-Definition zu bestimmen, das WER ich bin und WIE ich lebe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen und zu erkennen, wie ich diese Erfahrung weiter ausbaue, indem ich sie mit dem Internen Selbstgespräch ‚Jetzt sitze ich hier fest, und bin verarscht‘ oder ‚Ich lasse mich immer ausnutzen verfestige, die Reaktion von Machtlosigkeit und ’sich gefangen fühlen‘ manifesiere ohne mir erlaubt zu haben zu realisieren, wie ich in Wahrheit mich selbst erschaffe in und als mein Bewußtsein, als Energetische Erfahrungen, und wie ich die ’negative‘ Erfahrung in eine ‚positive‘ Erfahrung verschiebe, indem ich mir wiederum in einem Internen Gespräch einrede, dass ich besser als andere bin, weil ‚der Klügere nachgibt‘ oder weil ‚ich zu gut für diese Welt bin‘.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, wie ich alleine im und als Bewußtsein mich als Energie-Erfahrungen entwickle – von einer negativen in eine positive – wie ich diese Erfahrungen, meine Beziehungen die ich darin erschaffen habe, in Wörter umwandle die zu meinen automatisierten Programmen werden und ich deshalb nie wirklich gelebt habe, mich nie als LEBEN entwickelt oder erschaffen habe – weil ich faktisch NICHT ein LEBENdiges Wort bin – wo die Arbeit/Aufgabe/Tätigkeit die ich ausführe, meine Kreation ist – mit der ich eins und gleich stehe — und ich stattdessen das Physische LEBEN als eine Quelle ausbeute, ausnutze und mißbrauche um daraus und darin Energie zu generieren.

 

Bildgestaltung: Matti Destonian Freeman



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