Tag 108– ‚Ausgenutzt/Verarscht‘-Charakter – Dimension des Gedankens Selbst-Korrektur – Teil 3

29. Oktober 2012

Dieser Blog ist ein Teil einer ganzen Reihe, in der ich alle Dimensionen eines Charakters auseinander nehme. Für ein besseres Verständnis empfehle ich die Blogs der Reihe nach zu lesen.
Tag 106 – ‘Ausgenutzt/Verarscht’-Charakter – Angst Dimension – Teil 1

Tag 107 – ‘Ausgenutzt/Verarscht’-Charakter – Dimension des Gedankens Selbst-Vergebung – Teil 2

Wann immer ich gefragt oder gebeten werde eine Arbeit/Aufgabe/Tätigkeit zu verrichten, verlangsame ich mich selbst im und als das Bewußtsein, in dem ich den Atem dazu nutze mich Hier zu stabilisieren, ich akzeptiere und erlaube es mir nicht, Gedanken/Bider zu generieren, und falls Gedanken/Bilder auftauchen, sage ich Stop! und vergebe sie mir an Ort und Stelle. Ich treffe eine selbst-ehrliche Entscheidung ob ich die Verantwortung für die Arbeit/Aufgabe/Tätigkeit übernehmen muss, und dann bewege ich mich selbst-bestimmt und mache es – Atemzug um Atemzug.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich Hier sein muss, wenn ich die Aktivierung eines Charakters tatsächlich verhindern will. Dass ich in jedem Atemzug eine Entscheidung treffe, entweder einem Programm zu folgen, mich aufzugeben, zu fallen – was bedeutet den Denkprozess zu aktivieren – oder ich übe mich im Selbst-Willen und bleibe Heir und folge der Illusion NICHT.

Ich verpflichte mich, bei den Entscheidungen ob ich eine Arbeit/Aufgabe/Tätigkeit ausführe, mich nicht mehr nach dem systemischen EIN/AUS – ich mag/ich mag nicht zu richten – was eigentlich ein internes Gefühl ist, weil es klar ist, dass ich meine Gefühle nicht selbst-bestimme, die Gefühle bestimmen mich – sondern eine selbst-ehrliche Entscheidung zu treffen, in Einheit und Gleichheit mit allem was existiert – was bedeutet ich richte mich nach dem Prinzip ‚Das Beste für alles Leben‚.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass was immer ich in meine Hände nehme, ich eine Beziehung damit kreire, was immer ich tue, erschaffe ich Konsequenzen, ich weiß, dass ich für jede Beziehung und für jede Kreation die ich in-mir und als.mich kreire, Verantwortung tragen MUSS – und deshalb ist es sinn-voll nur Beziehungen und Kreationen zu erschaffen, deren totaler Verlauf, deren Totale Existenz in Einheit und Gleichheit mit allem Leben steht.

Ich verpflichte mich die Zweifel an der Absicht oder Aufrichtigkeit der Person von der ich um etwas gefragt oder gebeten werde zu stoppen, weil ich sehe, erkenne und verstehe, dass dies in der Verantwortung dieser Person alleine steht, ich dagegen muss selbst in Selbst-Ehrlichkeit entscheiden, ob ich die Arbeit/Aufgabe/Tätigkeit zu verrichten gewillt bin, ob ich diese Beziehung und Kreation erschaffen möchte.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass wenn ich mich alleine von und durch mein EGO leiten lasse, ich nur dem Selbst-Interesse folge und dadurch die Welt erschaffe, so wie sie heute existert, eine Welt in der es NICHTS ‚gutes‘ oder ‚göttliches‚ gibt, eine Welt des Überlebens, in der eigen-interessierte EGOs miteinander im Wettbewerb stehen und es einen Gewinner und viele Verlierer gibt.

Ich sehe und erkenne, wie blöd eigntlich die Angst davor verarscht oder ausgenutzt zu werden ist. Sie ist eigentlich die Manifestation der eigenen Selbst-Zerstörung schlecht hin. Außerdem manifestiert sie genau das wovor man Angst hat. Denn ob ich eine Arbeit/Aufgabe/Tätigkeit verrichte, weil ich Angst habe ‚NEIN‘ zu sagen, oder ob ich begehre zu gefallen, in beiden Fällen LASSE ich es mit mir machen, was eigentlich heißt dass ich mich selbst ausnutze und mich selbst verarsche. Und damit wäre ich wieder bei der Erkenntnis schlechthin: alles was ich nach außen projeziere, jeder Vorwurf, jede Angst, jeder Bewertung, jedes Urteil .. ist letzen Endes auf mich Selbst gerichtet.

 

Bildgestaltung: Kelly Posey



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