Tag 105 – Zurück in die Zukunft – Teil 3

26. Oktober 2012

Dieser Blog ist eine Fortsetzung meiner letzten 2 Einträge:

Ich vergebe es mir, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe, Zukunftsträumereien dazu zu nutzen mich mit anderen zu vergleichen, einen Wettbewerb zwischen mir und den Menschen um mich herum – Freunde, Familie, Arbeitskollegen – zu starten, indem ich in meinen Zukunftsvisionen spezifische Orte erschaffe, in denen ich Simulationen erschaffe, die nur darauf angelegt sind, mich am Ende als Sieger oder ‚besser als‘ zu bestätigen. Wobei ich mir einrede, dass ich beim nächsten Treffen/Gespräch so oder so sein werde – Ich sehe, erkenne und verstehe, dass dieses Verhaltensmuster mich völlig in einer einzigen Dimension gefangen hält, in einer Reaktion, in einer Erinnerung – um genauer zu sein in einem Charakter, auf diese Art erschaffe ich auch neue Charaktere, die ich in meinen Bewußtseins-Simulationen automatisiere und perfektioniere.

Deshalb verpflichte ich mich, den Ursprung dieser Simulationen, meinen Trieb zum Wettbewerb in einem Prozess durch Schreiben, Selbst-Vergebung und praktische Selbst-Korrektur zu stoppen, und mich mit dem Physischen anzugleichen, meinen Anfangspunkt meiner Wesenheit neuauszurichten, sodaß ich nicht als ein Selbst-Interessiertes Ego existiere, sondern in Einheit und Gleichheit mit und als das Leben selbst, wo ich nicht ständig mit allem und jedem ums Überleben streite, im ständigen Wettbewerb, sondern wo ich mit allem und jedem der HIER ist, ein Leben nach einem Prinzip führe „das Beste für uns ALLE“.

Ich vergebe es mir, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe in meinen Zukunftsträumereien meine jetztige Situation mit der illusorischen Projektion zu vergleichen, wobei ich völlig vergessen habe, was Real und was Illusion ist, und ich mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass ich in meinen Zukunftsträumereien erschaffen kann, was auch immer mir einfällt, da gibt es einfach keine Grenzen, und die tatsächliche Realität auf Gesetzen und Regeln basiert, die ich niemals in Betracht gezogen habe, und so kreire ich für mich selbst Erfahrungen der Enttäuschung, Wut, Angst, und verurteile und bewerte mich als ’nicht gut genug‘ oder im Gegenteil als ’superfrau‘, ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass dies alles NICHT Real ist, und eine bloße Illusion in meinem Bewußtsein/Kopf. Und dass dieses Verhaltensmuster mich immer mehr von der echten Realität trennt, weil ich am Ende nicht mehr weiß was Tatsachen sind, und was meine Interpretation.

Deshalb verpflichte ich mich, meine illusorischen Zukunftsträuemereien schriftlich aufzuarbeiten, die Gedanken-Stränge zu entwirren, um mir die Fähigkeit zu geben, mit Klarheit zu sehen und zu erkennen, was Tatsachen und was meine illusorischen Projektionen/Interpretationen sind, sodaß ich, wenn ich meine nächsten Schritte plane, nicht durch Reaktionen, Glaubensvorstellungen, Erinnerungen, Erfahrungen, Bilder beeinflusst bin – sondern mir die Macht gebe HIER zu sein, den größeren Rahmen zu sehen, die Tatsachen Hier direkt zu sehen. Ich sehe, erkenne und verstehe, dass wann immer ich einer Zukunftsvision folge, die ich im und als mein Bewußtsein generiert habe, ich in meinem vor-programmierten Pfad bleibe, und meine Zukunft deshalb schon eine beschlossene Sache ist, auf die ich nie einen echten Einfluß habe. Leben selbst ist nicht vorhersehbar, es hängt alles immer von allem ab, welche Bewegung, welche Entscheidung, welche Akzeptanz, welche Ignoranz, etc. das Selbst in jedem Atemzug zuläßt und erlaubt.

Ich vergebe es mir, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass ich mit Zukunftsvisionen meine erwünschte Zukunft, erwünschte Ausgänge ‚manifestieren‘ kann, siehe ‚The Secret‘ oder ‚Law of Attraction‚, dass wenn ich fest genug daran glaube und es mir in allen Details ausmale, meine Bewußtseins-Illusionen wahr werden, weil ich das in Märchen und in Hollywoodfilmen oder in Erzählungen von anderen gehört habe, wobei ich mir nicht erlaubt habe die wesentliche Frage zu stellen: Würde ‚The Secret‘ funktionieren, müsste es nicht IMMER zur jeder Zeit funktionieren? Welche Glaubwürdigkeit hat etwas, wenn überhaupt keine Kontinuität und kein Vertrauen darin zu finden ist? Ist es nicht eine bloße Hoffung? Gebe ich nicht mein gesamtes Selbst-Vertrauen, meine gesamte Selbst-Verantwortung, meine Selbst-Ehlichkeit auf, wenn ich dieser Hoffnung meinen Glauben schenke? Habe ich jemals meine Hoffung auf ‚Gewinn‘ an der Gleichheitsgleichung gemessen, was bedeutet: ob es möglich ist, dass jeder es zur jeder Zeit macht, und die Welt steht immer noch im Prinzip: das Beste für alles Leben? Oder ist ‚Law of Attraction‚ selbst die Manifestation des Selbst-Interesses/Eigen-Interesses?

Ich erkenne, sehe und verstehe, dass ich wenn ich wahrhaft eine Zukunft kreiren will, in der sichergestellt ist, dass das Leben wieder gewürdigt und lebenswert ist, ich aufstehen und handeln muss, im Physischen als das Physische. Ich verpflichte mich meinen Prozess fortzuführen, bis ich mich als das Mind-Bewußtseins-System komplett gestoppt habe, denn ich erkenne und verstehe dass diese Reise mit mir Selbst anfängt. Ich verpflichte mich nicht mehr an die Märchen meines Bewußtseins zu glauben, sondern mich als das Physische HIER direkt zu LEBEN, ein Atemzug nach dem anderen, und alle Sachen, Umstände, Situationen, HIER in eine Richtung zu steuern, deren Ausgang das Beste für alles Leben ist. Ich sehe und erkenne, dass ich heute KEIN Selbst-Vertrauen habe, KEINE Selbst-Ehrlichkeit und KEINE Selbst-Verantwortung, deshalb verpflichte ich mich die Beziehung zu mir sSelbst an erster Stelle zu stellen, um sicher zu sein, dass ich genau weiß WER ich bin, WAS ich akzeptiere, WAS ich erlaube – und ferner diese Beziehung von allen energetischen Einflußen – mit Schreiben und Selbst-Vergebung – zu klären, mich wörtlich zu entlasten und als Beispiel dafür zu stehen, dass sich ein Mensch ändern kann, wenn er will.



Post a new comment

Copyright © 2012-2015 AGA | All rights reserved.