Tag 93 – Kinder der Sterne

14. Oktober 2012

Dieser Blog ist eine Fortsetzung des gesterigen Eintrags: Tag 92 – Geboren im Zeichen der Schlange – eine Selbstschau

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich innerhalb eines Bildnisses in Separation von mir selbst definiert zu haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass ich in Horoskopen mehr über mich erfahren könnte, ohne zu realisieren, dass ich HIER bin, immer!, und dass wenn ich aufhöre mich durch und in-und-als mein Mind/Bewußtsein zu erfahren, dh. Gedanken zu folgen, Gefühle und Emotionen zu generieren, mich selbst innerhalb eines internen Back-Chats/Selbstgespräches zu trennen, was in meinem jetzigen Zustand der totalen Selbst-Aufgabe und Selbst-Ignoranz tatsächlich in einer selbst-bestimmten Entscheidung erfolgen MUSS, ich mich Selbst direkt HIER erLEBEN kann, ich alles sehen kann, und genau weiß WER ich BIN, all das was ich akzeptiert und mir erlaubt habe zu sein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Wissen und Information, in Form von Büchern, Zeitschriften, Internetseiten über Sternzeichen, als etwas ‚wertvolles‘ zu sehen, und ich damit akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben und zu denken, dass ich eine äußere Quelle brauche, die mir aufzeigt, verrät, erklärt – WER oder WAS ich BIN.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mir in Back-Chats/internen Selbstgesprächen einzureden, dass ich KEINEN Zugang zu mir selbst habe, dass es Schichten innerhalb von mir selber gibt, zu denen ich KEINEN Zugang habe, dass es Bewegungen innerhalb von mir selbst gibt, die ich nicht benennen kann, die ich nicht greifen kann; Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen und zu erkennen, dass wenn ich diesen Back-Chats/internen Selbstgesprächen nicht folge, sie stoppe und den Atem dazu nutze mich HIER im Physischen als mein Physischer Körper zu stabilisieren, ich all diese Prozesse verlangsamen kann, und sehen und realizieren kann, dass es immer ich selbst war, die diese Prozesse in Gang gesetzt hat, dass ich diese Prozesse Schritt für Schritt automatisiert habe, mich selbst trainiert habe, ein Oranischer Roboter zu werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe ständig in-und-als Angst zu existieren, Angst NICHT zu WISSEN: was ‚richtig‘ ist, was ‚wahr‘ ist, wer ich bin, was ich mit meinem Leben anfangen soll, was meine Bestimmung ist usw. Und ich glaubte eine externe Quelle könnte mir all das verraten und so schlußfolgerte ich, dass es der Sinn meines Lebens wäre, diese Quelle zu finden. Ohne dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu sehen und zu realisieren, dass ich diese Quelle selbst bin, und dass diese ‚Quelle‘ tatsächlich die einzige Konstante in meinem Leben war und IST: Ich SELBST, immer HIER.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst vor der Zukunft zu haben, Angst zu haben diese Zukunft nicht kontrollieren zu können, ohne dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu sehen und zu realisieren, dass wenn ich eins und gleich mit mir selbst bin, in Einheit und Gleichheit als der Physische Körper als LEBEN selbst, konstant und stabil, selbst-bestimmt und selbst-ehrlich, die Zukunft keine Rolle mehr spielt, weil ich weiß, dass ich jede Situation meistern werde – und sie zu einem Ergebnis führe, dass das Beste für alles LEBEN ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu denken und zu glauben, dass wenn meine Bewegungen und Eingenschaften sich auf eine wundersame und magische Weise in den himmlischen Bewegungen spiegeln, ich selbst wundersam und magisch sein werde, und so habe ich meine eigene Existenz aufwerten und mich als etwas ‚Besonderes‘ fühlen können. Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht in Betracht zu ziehen, welche Konsequenzen, dieser Glaube auf mich, auf alle, und auf diese Welt hat – denn welche Bedeutung hat die Astrologie, wenn sie nur dem Selbst-Interesse dient und KEINEN praktischen Wert hat, weil wenn man sich die heutige Astrologie anschaut – die Horoskope, die Astrologen mit ihren Beratungen, die Geburtshoroskope – ist sie nichts anderes als eine Konsumware, um die eigene kleine miserable Existenz rechtfertigen und sich für eine kurze Zeit besser zu fühlen, jemanden hören sagen zu wollen, dass alles GUT wird – obwohl wir genau wissen, dass NICHTS gut wird, solange wir uns auf der globalen Skala nicht ändern. Denn wie kann ich erwarten ein erfülltes, glückliches Leben zu haben, wenn Tausende, Millionen Wesen um mich herum leiden, hungern, krepieren!? — welchen WERT hat der Glaube wir seien alle Kinder der Sterne, wenn wir auf der Erde selbst die absolute Trennung leben, und manche von uns ein Dasein fristen, das man kaum Überleben nennen darf, und einige wenige von uns im Luxus leben, ohne dass wir die Verbindungen und Beziehungen sehen (wollen), die zu diesem Zustand geführt haben?

Fortsetzung folgt…



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