Tag 89 – Perfekt Sauber!

10. Oktober 2012

Dieser Blog ist eine Fortsetzung der letzen 3 Tage:

In diesem Blog möchte ich mir meine Wort-Definition von Sauber und Dreckig anschauen. Wie ich darin eine Polarität erschaffen habe, wobei ich ’sauber‘ als gut/positiv und dreckig als schlecht/negativ definiert habe, und wie ich mit der ständigen Bewertung meines Umfeldes, diese Bewertung auslebe, und somit alles was ich wahrnehme nur in diesem Kontext wahrnehme, mich selbst limitiere, weil ich meine Sicht auf das Physische durch diese Vorurteile und Bewertungen verneble und mich in meinem und als mein Mind/Verstand gefangen halte.

Ich vergebe es mir, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe das Wort ’sauber’/’unordentlich‘ als etwas ‚positives‘ ‚gutes‘ ‚anständiges‘ zu bewerten, und mich in Separation innerhalb des Wortes ’sauber’/’ordentlich‘ definiert zu haben.

Ich vergebe es mir, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe das Wort ‚dreckig’/’unordentlich‘ als etwas ’negatives‘ ’schlechtes‘, etwas ‚abwertendes‘, etwas für das man sich schämen muss, zu bewerten, und mich in Separation innerhalb des Wortes ‚dreckig’/’unordentlich‘ definiert zu haben.

Ich vergebe es mir, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich von der Perfektion die absolute Sauberkeit erreichen zu müssen, treiben zu lassen, ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen, dass es die positve Erfahrung darin ist, die ich versucht habe anzusammeln und zu optimieren, weil ich nur dann eine Art Befriedigung empfunden habe/ empfinden konnte, wenn absolute Sauberkeit erreicht war.

Ich vergebe es mir, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu erkennen, dass die absolut perfekte Sauberkeit NICHT zu erreichen ist, und es immer noch einen Krümmel, eine Falte, einen Fleck geben wird, sodaß die Frustration innerhalb dieses Polaritäts-Spiels vorprogrammiert ist – und mein Dasein als ein System-Roboter besiegelt, weil dieser einzige Punkt ausreicht um mich stundenlang in meinem/ als mein Mind/Verstand zu beschäftigen.

Ich vergebe es mir, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich dafür zu schämen, wenn meine Wohung ‚unordentlich‘ und ‚dreckig‘ war, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen und zu erkennen, dass die Emotion von ‚Scham‘ ein Hinweis darauf ist, dass ich keine Selbst-Verantwortung tragen wollte, dass ich kein Selbst-Vertrauen hatte, dass ich einen Charakter ausgelebt habe, und dass ich mich ‚lieber‘ geschämt habe, anstatt mich und meine Einstellung zu ändern, mich selbst-bestimmt zu bewegen, eins und gleich mit mir selbst zu stehen.

Ich vergebe es mir, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich durch die Jahre gequält zu haben, den internen Konflikt nicht gestoppt zu haben, meinen Physischen Körper mit unnötigen Erinnerungen vollgestopft zu haben, mich limitiert zu haben.

Ich vergebe es mir, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen und zu erkennen, dass ich es selbst bin, die mich selbst erschafft, und dass ich folglich alleine die Verantwortung für meinen Mind/Verstand und meine Existenz als der Mind/Verstand trage – ich deshalb verpflichtet bin, meinen Umgang, meine Selbst-Definition innerhalb des ‚Putzens‘ umzudefinieren und mich somit selbst-bestimmt auszurichten und die Änderung zu leben.

Deshalb verpflichte ich mich, die Worte ’sauber‘ und ‚dreckig‘ umzudefinieren und die Polarität darin zu löschen:

Sauber – umschreibt einen Zustand, frei von Schmutz, aber auch wenn etwas zufriedenstellend erledigt wurde.

Dreckig – umschreibt einen Zustand, verdreckt, verschmutzt.

Ich sehe und erkenne, dass ich an der Polarität von gut und schlecht nicht festhalten muss, dass ich diese zustaände als das sehen kann, was sie sind, auf eine praktische Weise.

Ich sehe und erkenne, dass Sauberkeit und Ordnung tatsächlich das Beste für alle ist, und dass sie je nach Priorität, selbst-bestimmend auf eine Weise organisiert werden kann, die die Beste für einen selbst ist, ausgerichtet an der Premisse das Beste für alle. Das Besitzen von Sachen, bringt die Verantwortung für diese Sachen mit sich. Es ist ein praktischer Punkt Sauberkeit und Ordnung zu halten, die Sachen halten länger, man verschwendet keine Zeit mit Suchen, Ordung und Sauberkeit stabilisieren auch die Beziehung zu seinem Umfeld und bringen uns Verantwortung bei.

Ich verpflichte mich, den Mind-Quatsch den ich in Verbindung zu Putzen, Sauberkeit und Schmutz kreirt habe, neu auszurichten, und auf eine praktische Weise mein Leben zu ändern. Durch das Leben auf der Desteni Farm habe ich gelernt, wie hilfrreich feste Strukturen, Putzdieste in einem Haushalt sind, ohne dem Mind Raum für Mind-Fuck zu geben.
Ich verpflichte mich, mich in meinem eigenen Haushalt mit festen Putzzeiten, Aufräumdiensten zu unterstützen, einen Wochenplan zu erstellen, der meine Arbeitszeiten berücksichtigt, um einfach selbst-bestimmend und selbst-verantwortlich zu werden.



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