Tag 85 – Wer ist hier der Boss? Fortsetzung

6. Oktober 2012

Dieser Post ist eine Fortsetzung des gestrigen Eintrags: Tag 84 – Wer ist hier der Boss? Übersicht

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe, mich innerhalb meiner Gefühle und Emotionen zu definieren, z.B. wenn es erforderlich war in einer Gruppe zu agieren, und ich Angst und Unsicherheit empfunden habe, und dann aufgrund dessen mich als ’schüchtern‘, ‚devot‘ definiert habe und einfach den Vorgaben/Plänen/Ideen von anderen gefolgt bin, in Separation von mir selbst, weil ich nicht komplett einig mit ihnen war – ohne ein echtes Team zu bilden sozusagen – anstatt zu realisieren, dass ich in Einheit und Gleichheit HIER agieren kann, von anderen lernen kann, zuhören kann, kommunizieren kann, um so meine Fähigkeiten, praktisches Zusammenleben in einer Gruppe, meine Kommunikation entwickeln und erweitern kann, um jede Situation zu dem zu führen was das Beste für alles ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich selbst und mein Handeln als ‚aufdringlich‘ zu beurteilen, zu bewerten, wenn ich einmal in der Position war anzuführen, für andere Entscheidungen zu treffen, weil ich eine Polarität darin kreirt habe, indem ich den ‚Führer‘ als ‚besser‘ und den ‚Auszuführenden‘ als ‚weniger wert‘ definiert habe, und so habe ich mich dabei ‚unwohl‘ gefühlt ‚über‘ der anderen Person zu stehen, eins und gleich, wie ich selbst mich empfunden habe, wenn ich der Gefolgsmann war, angeführt von einer anderen Person.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und zu realisieren, dass alle meine internen Selbstgespräche, Gefühle und Emotionen, die ich innerhalb des Rollenspiels ‚Führer – Gefolgsmann‘ generiert habe, alleine auf den Bewertungen und Vorurteilen basieren, weil ich eine positiv – negativ Polarität darin erschaffen habe UND mich darin selbst und andere definiert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben anzuführen, weil ich NICHT die Verantwortung für andere tragen will, und Angst habe, dass wenn meine ‚Pläne‘ meine ‚Vorgaben‘ nicht zum gewünschten Ergebnis führen, ich als die ‚Schuldige‘ verurteilt werde, und mein ‚Scheitern‘ offensichtlich wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu erkennen, dass meine Angst Verantwortung für andere zu tragen ihren Ursprung darin hat, dass ich Angst habe die Verantwortung für mich selbst zu tragen: denn wenn ich ‚anführe‘ sind es MEINE Pläne und MEINE Vorgaben, die ich selbst befürchte nicht zu funktionieren, und ich selbst bin die jenige, die mich bewertet und verurteilt und all das passiert bereits im Vorfeld, BEVOR ich überhaupt die Aufgabe ausgeführt habe – Die Angst und das projezierte ‚Scheitern‘ fangen in-mir und als-mich selbst an!

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu erkennen und verstehen, dass es NICHT darauf ankommt, welchen Job ich ausführe – weder das Anführen noch das Ausführen – sondern viel mehr darum WER ich in Selbst-Ehrlichkeit darin BIN – Bin ich bereit in Einheit und Gleichheit mit Allem und Jedem das bzw. der HIER ist, ein Ergebnis herbeiführen, dass das Beste für alle ist?

Ich verpflichte mich, wenn ich in Gruppen agieren muss, mich mit dem Atem im Physischen und als das Physische zu stabilisieren, das Ganze zu sehen, und mich nicht innerhalb der Aufgabe zu definieren, die ich ausführe oder anführe. Ich erkenne und verstehe, dass solange ich NICHT über mein selbst-interessiertes Ego hinauswachse, wir als Menschheit niemals fähig sein werden, in Einheit und Gleichheit zu leben, eine Welt für uns zu erschaffen, die die Beste für alle Geschöpfe ist.

Ich verpflichte mich, mich NICHT innerhalb der automatisierten Gedanken, Gefühle und Emotionen zu definieren, die ich generieren mag, wenn ich dazu aufgefordert werde eine Gruppe zu führen oder vorgegebenen Strukturen, Plänen oder Vorgaben zu folgen. Ich verpflichte mich erstens die Verantwortung für meine eigenen internen Kreationen, wie Gedanken, Gefühle und Emotionen zu tragen, indem ich meinen Mind/Verstand mit Schreiben, Selbst-Vergebung und Selbst-Korrektur Schritt für Schritt ablaufe, auseinander nehme und auflöse, mir die Limitierungen selbst-vergebe und meine Handlungsweise praktisch ändere. Ich erlaube es mir zu realisieren, dass es auf das Ergebnis ankommt – Ist es das Beste für alles Leben? – Und nicht auf das welche Rolle ich darin spiele.

Ich verpflichte mich, Situationen in denen ich innerhalb einer Gruppe zusammenarbeiten muss, dazu zu nutzen, von anderen zu lernen, von denen die zum Beispiel eine ’natürliche‘ Fähigkeit besitzen anzuführen.

Ich verpflichte mich, mein Selbst-Vertrauen aufzubauen, indem ich NICHT auf Energie (generierte Gedanken, interne Selbstgespräche, Gefühle, Emotionen, Erinnerungen usw.) und Mind-Systeme (Persönlichkeiten, Charaktere) vertraue, sondern in dem ich als das Physische Selbst da stehe, in Selbst-Verantwortung und Selbst-Ehrlichkeit.

Ich erkenne und verstehe, dass sowohl Führen aber auch Ausführen, ohne eine Polarität darin existieren können – ohne MIND – indem wir in Einheit und Gleichheit ALLE Beteiligten in Betracht ziehen, und ein Ergebnis anstreben, dass das Beste für alles LEBEN ist.

Ich erkenne und verstehe, dass im Physischen sowohl das Führen, aber auch das Ausführen eins und gleich sind, beide ‚Jobs‘ erfordern gleichermassen Selbst-Verantwortung in Selbst-Ehrlichkeit als den Anfangspunkt für das Handeln. Beide Positionen sollten in der Prämisse ausgeführt werden, das Beste Ergebnis für alle anzustreben.



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