Tag 78 – Angst vor Ablehnung Charakter

23. September 2012

Dieser Blog führt meinen gestrigen Eintrag fort. Heute werde ich mir im Detail den ‚Angst vor Ablehnung – Charakter‘ anschauen, meine Motive, Ängste, Gedanken, Gefühle und Emotionen, die Automatismen die ich erschaffen, perfektioniert habe, die schlussendlich heute bestimmen, wie ich lebe, wie ich reagiere und in Verhaltensmustern gefangen bin, über die ich längst die Kontrolle verloren habe und deren Sklave ich geworden bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben zurückgewiesen und abgelehnt zu werden, ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen und zu verstehen, dass ich meinen ‚Wert‘ in einer äußeren Reaktion definiert habe und somit dass der Urprung meiner Angst darin liegt, dass ich selbst mir diesen ‚Wert‘ abgesprochen habe, mich also von mir selbst getrennt habe, um dann zu erwarten, dass jemand anderes mir diesen ‚Wert‘ wieder zurückgibt: sei es jemand findet mich kompetent, attraktiv, hübsch, intelligent usw.

Darin vergebe ich mir, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu erkennen, dass der Ursprung meiner Angst vor Ablehnung – Selbst-Zweifel sind, und dass je mehr ich nach Bestätigung in äußeren Reaktionen suche, ich diese Innere Kluft – die Selbst-Zweifel noch weiter vermehre, verfestige und ansammle, und dieses anstatt des erhofften ‚Selbst-Wertes‘ eine ‚Selbst-Dezimierung‘ ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe persönlich auf Ablehnung zu reagieren, ohne zu erkennen, dass es nur Ego sein muss, das nach Bestätigung von anderen Egos sucht, zwei Systeme die sich gegenseitig ablehnen oder bestätigen, weil LEBEN selbst niemals abgelehnt oder bestätigt werden kann, weil wie könnte man sich Selbst ablehnen, oder bestätigen, wo man doch Leben IST.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu erkennen, dass die Maßstäbe nach denen der Oranische Roboter Mensch ‚ablehnt‘ oder ‚bestätigt‘ alleine auf Erinnerungen, angesammelten Emotionen, Gefühlen, Wissen basiert – also praktisch auf der Vergangenheit – und nichts damit zu tun hat WAS im spezifischen Augenblick passiert, weil wir NICHT HIER LEBEN, sondern alles durch den Mind/Verstand verarbeiten, projezieren und versuchen ins bereits vorhandene Gerüst einzubauen, einzusortieren, einzuschätzen, zu bewerten. Und ich niemals den Einblick in den vollen Umfang des Verstandes/Mindes meines Gegenübers habe, noch mein Gegenüber in den meinigen Verstand/Mind – und doch reagieren wir und glauben das sei WER wir gerade wirklich sind.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich durch die Angst vor Ablehnung derart in meinem Ausdruck limitiert zu haben, dass ich jede Vernunft verworfen habe und Zustände innerhalb von mir und als mich, aber auch den Welt-Zustand als ganzes akzeptiert und erlaubt habe, der unermäßliches Leid – für mich selbst, und darin für alle als mich selbst – zulasst und erschafft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe jedesmal wenn ich Ablehnung befürchtet habe, dieser Situation aus dem Weg zu gehen und meine emotionalen Reaktionen darin unterdrückt habe, ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen, wie ich daraus eine emotionale Last kreire, die NICHT verschwindet, und ich immer wieder die selbe Lage/Situation kreire und wo nur die Szenerie sich ändert, aber das WER ICH BIN immer das gleiche bleibt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert unf mir erlaubt habe Beziehungen zu formen, die alleine auf der Bestätigung meiner Selbst als EGO beruhten, und wo ich mir selbst als der ‚Angst vor Ablehnung‘-Charakter nicht begegnen musste – weil es ‚einfach‘ erschien den ‚Vorgaben‘ zu folgen, ohne dass ich Rücksicht darauf genommen habe, ob ich innerhalb der Beziehung bzw. Situation mich als diejenige ausdrücken kann, die ich BIN und sein will – stattdessen habe ich mich unterdrückt, verformt, gelogen, manipuliert, um ins ‚Bild zu passen‘, um mich ins bestehende ‚System‘ einzufügen.

Wann immer ich feststelle, dass ich Angst vor Ablehnung in-mir und als-mich generiere – stoppe ich mich, und atme tief durch – Ich erlaube es mir zu realisieren, dass ich mich als ein bestimmter ‚Wert‘  in Separation von mir selbst definiert habe und versuche diesen ‚Wert‘ durch die Bestätigung durch eine andere Person bzw. innerhalb einer Situation zurückzuerlangen. Deshalb verpflichte ich mich, mir meine Separation innerhalb dieses bestimmten Punktes selbst zu vergeben, die Separation zu mir zurück zu bringen, und mich damit auszugleichen, und damit mir zu erlauben, zu erkennen, dass ich LEBEN bin, das NICHT innerhalb einer Polarität existiert, sondern eins und gleich mit allem Leben ist.

Ich verpflichte mich auf Ablehung und Kritik nicht persönlich zu reagieren, weil ich erkenne und verstehe, dass die Reaktionen die jemand anderes in-sich und als-sich generiert, nichts mit mir als ‚Wesen‘ zu tun haben, sondern ihren Ursprung in und als Mind haben, und meine eigenen Verantwortung darin liegt, MEINE eigenen Reaktionen zu mir zurückzuführen, und MEINE eigenen Reaktionen auszuräumen und zu stoppen, und somit jeder Mind/Verstand/Bewußtsein für sich Selbst verantwortlich ist.

Ich verpflichte mich selbst-ehrlich zu sein, was bedeutet, dass ich volle Verantwortung für mich trage, als der Mind/Verstand zu dem ich geworden bin, mich als solches manifestiert habe, und aus dieser Erkenntnis heraus verpflichte ich mich, mich als der Mind aufzuräumen, alle Limitierungen mit Schreiben, Selbst-Vergebung und Selbst-Korrektur aufzulösen, damit ich mich damit befähigen und darauf vorbereiten kann, mich als LEBEN zu erkennen und alles LEBENSFEINDLICHE zu stoppen, um eine NEUE Welt zu kreiren, in der das LEBEN wieder gewürdigt wird und wir uns gegensseitig unterstützen und fördern.

Ich erkenne und verstehe, dass die Bestätigung die ich gesucht und gefunden habe eine bloße Illusion war, weil es nie darauf ankam mich selbst zu realisieren und die Verantwortung für mich zu tragen, für meine Taten, meine Schöpfung, meine Motive, für die Konsequenzen die ich damit für mich selbst und für alle erschaffe, sondern wo es nur darum ging, mich als ein Ego innerhalb eines Überlebens-Systems weiter zu entwickeln, um Gruppen bzw. Beziehungen zu formen, die mich in der Limitierung des Systems versklaven und ich niemals die wahre Natur meiner Selbst, noch die wahre Natur des Systems erkenne.

Bildgestaltung: Kelly Posey
Facebook: http://www.facebook.com/KellyPosey
Blog: http://humanitysjourneytolife.blogspot.com/



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