— Aga's Reise in die Nichtigkeit

Was ist eigentlich eine Beziehung? Es ist scheinbar eine banale Frage und doch kann man sie nicht sehen oder anfassen, sie ist eine unsichtbare Verknüpfung die wir innerhalb unseres Bewusstseins mit realen aber auch mit nicht-existenten Sachen eingehen können.

Beziehungen sind allgegenwärtig. Wenn ich sage, ich mag Vanilleeis, sage ich damit dass ich zu der Eissorte Vanille eine ganz besondere Beziehung habe, und sie sich für mich von all den anderen Eissorten abhebt. Wenn ich sage, ich liebe Peter, sage ich damit, dass ich Peter ganz besonders mag. Beziehungen sind also nicht nur Unterscheidungen, sie sind bereits Wertungen und Bewertungen. Und das erstaunliche ist, dass wir als Bewusstsein – das in mehrere Ebenen eingeteilt ist: ins bewusste, unterbewusste und unbewusste und eigentlich noch vieles mehr – nur einen Bruchteil davon wahrnehmen was tatsächlich abläuft. Wir sehen lediglich diese besonderen ‘positiven’ Beziehungen, pflegen sie und halten uns für furchtbar gut, cool und idividuell. Doch den ganzen ‘Unterbau’, der eine solche ‘positive’ Beziehung begründet, sehen wir nicht. Wir sehen die Polarität nicht, die wir als Grundlage erschaffen müssen, um den Raum einer solchen ‘positiven’ Beziehung geben zu können. Wenn ich Vanilleeis besser als all die anderen Eissorten finde, finde ich sie gleichzeitig ‘weniger gut’. Wenn ich Peter mehr liebe als all die anderen Menschen, sind mir die anderen ‘weniger wichtig’. Und die Beispiele, die ich hier ausgesucht habe, sollen lediglich exemplarisch sein. Unserem ‘bewussten’ Ich entzieht sich völlig, dass die ‘Negativität’ die Grundlage alles ‘Positiven’ ist und dass eine Beziehung eine ebensolche Einteilung ist. In dem Augenblick wo wir etwas betrachten, bilden wir uns ein Urteil darüber, wir sortieren alles um uns herum in unser Bewertungs-System ein – wir sehen nicht nur, wir sind keine Kameras, wir verarbeiten augenblicklich alles und wandeln es in Information um – bringen es in-Form-ation und glauben dabei ach so kreativ zu sein, wenn alles doch in ein ‘Positiv’ und ein ‘Negativ’ zusammengefasst werden kann.

Und viele werden sich jetzt fragen – Wo liegt hier eigentlich das Problem? Wir sind doch keine Maschinen, wir leben. Wirklich? Arbeiten nicht Maschinen auf der Grundlage eines binären Codes? Eine 0 = Aus = Negativ & eine 1 = Ein = Positiv. Leben wir wirklich? Sind wir wirklich kreativ? Oder folgen wir einer Abfolge von Befehlen und Programmen, Nullen und Einsen?

Das Problem liegt darin begründet, dass wenn wir mit Peter eine ‘positive’ Beziehung eingehen, eine binäre ’1′ als Beziehung mit ihm kreieren, alle anderen Menschen zur ’0′ werden. Ist es nicht so, dass wenn wir verliebt sind, wir nur deshalb glücklich sind, weil uns all das Unglück der Anderen scheißegal ist? Viele werden jetzt sagen, ach was, an die Anderen denke ich dabei gar nicht! Was hat Peter damit zu tun?! – Genau das meine ich… Alles ‘Negative’ blenden wir aus, und nur weil wir nicht daran denken, glauben wir es existiert nicht.

Nehmen wir uns mal ein konkreteres Beispiel vor. Die Beziehung die wir mit dem Welt/Geld-System haben. Den meisten Menschen in Deutschland geht es gut – so heißt es. Ich habe eine Arbeit, die mir Spaß macht, ich kann mir die meisten Sachen leisten, die ich gerne hätte, nicht alle, aber alles kann man nicht haben. Für mich läuft alles gut. Für mich funktioniert das System. Ich habe eine ‘positive’ Einstellung und Erfahrung mit dem System. Mache ich mir Gedanken über all die, für die es nicht so ‘gut’ läuft? Denke ich an die Millionen von Kindern die TÄGLICH!! verhungern? … Eigentlich NICHT. Sehe ich eine Verbindung zwischen meiner ‘positiven’ Einstellung zum System und all den ‘negativen’ Folgen, die das System für Andere hat? … Eigentlich NICHT.

Und das ist das ‘Problem’ einer Beziehung. Sie macht uns völlig blind für die tatsächlichen Gegebenheiten – die Physische Existenz – die Folgen der Polarität. Manche von uns hat sie so weit ‘geblendet’, dass sie sogar glauben mit dem ‘Positiven’ das ‘Negative’ bekämpfen zu können. Und wenn die Lage auf der Erde nicht so ernst wäre, könnte man darüber lachen. Denn unser Welt/Geld-System begründet auf dieser Polarität – von Haben und Nicht-Haben. Von ‘verdienen’ und ‘nicht-verdienen’. Es gibt Millionen, sogar Milliarden von Menschen, die NICHTS ‘verdienen’ – wörtlich genauso gültig wie im übertragenen Sinne. Denn in unserem Welt/Geld-System bedeutet das Eine ohnehin das Andere. Und kein Problem und keine Krise dieser Welt wird sich auflösen, solange wir nicht kappieren, dass diese Polarität die Grundlage aller Folgen ist – der ‘Positiven’ wie der ‘Negativen’ – beide haben den selben Ursprung. Und deshalb ist es auch unmöglich mit dem Positiven das Negative zu bekämpfen. Und der Ursprung sind WIR und die Beziehungen, die wir ständig mit Allem und Jedem kreieren und die auf dieser einfachen 1-0 Polarität begründen.

Die Lösung ist es ALLE Beziehungen anzugleichen, und die darin eingebettenen Polaritäten zu entlarven und sie wieder zur Einheit und Gleicheit alles LEBENS zu führen. Der Desteni Ich-Prozess Lite – ist ein Persönliches Coaching, das einem alle Internen Bewusstseins-Beziehungen, die auf einer solchen Polarität begründen, klar macht und einem den Weg öffnet, sie als sich Selbst zu korrigieren – und das Equal Money System ist der Entwurf eines neues Welt/Geld Systems, das die Angleichung aller Externen Beziehungen möglich macht.

Alleine die Frage bleibt – Bist du bereit sich vom ‘Positiven’ zu lösen, um ALL die ‘negativen’ Krisen in Deinem und in den Leben der Anderen ‘REAL’ zu lösen???

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http://browse.deviantart.com/art/home-sweet-home-177132531

When I was nearly 12, my mother packed 2 suitcases and said we are going on vacation. However, this holiday proved to be a never-ending Journey. In truth, we migrated to a new and different country – to Germany. In the months to come we moved from one city to the next, from one emigrant hostel to the next. I had fun, I did not have to go to school yet. In the last hostel we were then about a year, and that is where the fun stopped, I started with the German lessons. After this time, lasting in all one and a half years, my mother found work and we moved to the next town, in the first ‘own’ apartment, but it was too expensive and so the next followed quickly. 6 years later I moved out to study in a new and different city. For more than 15 years I am living in this city and I’m -almost-’at home’ here. In these years I have moved 4 times, got married to another Immigrant, conceived a child and got divorced. And the conditions of my current life is: I have 2 homes on 2 continents – none of which I regard as ‘at home’ – and there’s also my “migration background”, and so no matter where I am – I’m always a Visitor.

And so I realise that my pre-programming of „Never being really at home“ is very very specific. I have to walk back and to re-look, research and investigate where I have separated myself from my SELF in defining the ‘WHO I AM’ within and as those ‘Relationships of Self-Separation’ – which I did in defining mySelf within External Things, Places, Locations, Countries, Cultures, Languages and even Religions – always looking for that something called ‘HOME’ and never found ‘it’.

Today I realise that my never-ending Journey was never-ending because what I was looking for is in fact mySELF, which I can NOT – commonsensically – find somewhere out there – not even within and as the MIND. Which means, that looking for a ‘Feeling’ ‘at Home’ is and will be in fact ‘never-ending’. I know, there are many claiming they had find their ‘home’ in some special and specific place, they were looking for their whole lifes, where they found peace and harmony. But – how can one claim this ‘being in peace and harmony’– ignoring the fact of millions of other Beings being homeless, on the run, fleeing from war and violence or poverty in their own countries. Isn’t it just a ‘Feeling’ as a Protective Wall to separate oneself from all the havoc and chaos outside?

Because this is also a fact, my Mother wouldn’t had moved in first place, if she knew there is a ‘Future’ and a Equal Right for her and her children to make a ‘good’ living in the country she was born into.

And so I see, that my skills to adapt was an ‘evolutionary’ step in my never-ending journey – never trust the External Environment, always ready to move, never settle down – and fascinatingly enough defining myself in Separation within all of that – and though creating that search for and the desire for a ‘HOME’.

Within this I also realise that I have perfected my skills to adapt to such an extent, where I do not just adapt, I compromise myself – like there is no consideration of a SELF at all – and so my current life experience, the way I accept and allow myself to exist as – is a total self-compromise.

To correct and to realign myself – to stop all self-compromise and self-abuse will be a Journey though – as I see, realise and understand that my current ‘state of being’ is the consequence of all my acceptances and allowances throughout my life and so I have to correct and realign each point and each relationship that I have formed and created in Separation of myself back to Oneness and Equality as mySELF HERE.

Within this I also realise the extent of the PROBLEM – the current state of this World and Reality – because my Life is not unique – there are millions of other beings like me – we ALL are on the RUN – and it doesn’t matter if you leave your country or go to work – we constantly move due to FEAR to adapt and compromise ourselves simply because of the fact that we MUST SURVIVE – NOT realising that the System of Survival is a Belief-System – something that we’ve made up, created for ourselves as ourselves – WE ARE THE SYSTEM. It’s really time to stop that Bullsh*t and to start considering ourSELFs as Life and create a New System of Life – Join the Group and start your Journey to Life.

Additional: And so I see, WHY I have experienced myself sooo ‘at home’ being on the Desteni Farm, though I was a real Visitor, being in my Room barely to only sleep. Because it is actually NOT about a specific place or room, it is about the WHO we accept and allow ourselves to exist as in each Breath – be HERE, live and express ourselves in Oneness and Equality with ALL – NOT forcing anyone into Survival but creating an Environment where each one is given space and time to take Responsibility for oneself, and to see and realise the greater Responsibility of taking care of ALL as oneself – to eventually create that kind of Environment for ALL – to really find Peace and Harmony – not as a Feeling but as Living Words and Examples of a New Era and a New System of Organizing and Expressing ourselves on the Planet Earth, where we are in fact – for a short lifetime – visitors.

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http://browse.deviantart.com/art/Home-25803051

Es ist schon erstaunlich, welche Separation innerhalb von mir Selbst stattfindet, wenn ich an ein ‘Problem’ herangehe. Meine jetzige Wohnsituation ist so ein ‘Problem’. Es ist eine Tatsache, dass ich so wie ich zur Zeit lebe, nicht für immer leben will. Ich werde nicht die Einzelheiten meiner heutigen Wohnsituation beschreiben, grundsätzlich geht es darum, dass ich in sehr vielen Einzelpunkten Kompromisse eingehe, die ich auf Dauer nicht tragen kann, die ich dann als Kompromittierungen erlebe. Der entscheidende Punkt für mich heute ist, dass mich NIEMAND und NICHTS zwingt so zu leben, meine heutige Wohnsituation ist eine Konsequenz aus allen meinen vorangegangenen Entscheidungen bzw. Nicht-Entscheidungen – Ich alleine trage die Verantwortung. Ich habe es in der Vergangenheit schlichtweg nicht geschafft, meine Wohnsituation so zu gestalten, dass ich damit leben kann und will. Wie kann so etwas überhaupt zustande kommen?

Ich bin in meiner Vergangenheit immer meinen Begehren in Form von Bildern, Gedanken, Ideen die ich im-und-als Bewusstsein geformt und kreiert habe gefolgt, habe mir ein neues Sofa gekauft, ein Bücherregal, einen Laptop, habe die Zimmer umgestellt, die Wände gestrichen – Nichts davon hat eine Dauerhafte Änderung der Beziehung zu der Wohnung als solches herbeigeführt.

Ich habe immer versucht die Oberfläche kosmetisch zu verschönern, die Bilder/Images auszutauschen und auszubessern – Ich habe mich nie an den Ursprung meiner Beziehung mit meiner Wohnung herangewagt – an den Ursprung des ‘Problems’ – nämlich mich SELBST.

Wenn ich mir unter diesem Standpunkt das Bild/Image des elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisches noch einmal anschaue, und es psychologisch deute, diese Funktion, dass ich die Arbeitshöhe nach Belieben, einfach und schnell verstellen, einstellen und angleichen kann, heißt das, dass ich mich im Grunde nach einem Arbeitsplatz als einen Lebensort als ein ‘Zuhause’ sehne, den ich nach MEINEN Bedürfnissen einrichten kann, ohne Kompromisse einzugehen, die eigentlich Selbst-Kompromittierungen sind – also Selbst-Limitierungen, die ich eigentlich NICHT (er)tragen kann. Und hier liegt die wahre Herausforderung für mich: die Spreu vom Weizen zu trennen – Was ist Real und was ist Illusion? – Was ist mir ein Physisches Bedürfnis und was ein Bewusstseins Begehren? – Was bedingt in den exakten Einzelheiten diesen Wunsch nach einem ‘Da-Heim’? Sind es verdrängte, unterbewusste Gefühle, Emotionen, Erinnerungen?

Ich werde in den kommenden Blogs bei diesem Punkt bleiben und nachschauen, wie mein heutiges Selbst-Verständnis und meine Einstellung zu ‘Da-Heim’-Sein entstanden ist, und welche Einzelheiten diese Beziehung ausmachen.

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http://browse.deviantart.com/art/Workroom-46367198

In den letzen Blogs habe ich durch Selbst-Vergebung herausgefunden, dass mein Begehren nach einem Schreibtisch, das vor kurzem aufgetaucht ist, eigentlich mein Wunsch nach einem ‘richtigen’ Arbeitsplatz zu Hause ist.

Ich habe vor ca. 6 Monaten den Punkt von ‘Zu Hause-Sein’ abgelaufen. Ich hatte eine starke Abneigung zu meinem ‘Zu Hause’. Ich habe mich in meiner eigenen Wohnung nicht ‘daheim’ gefühlt. Damals hatte ich die Entscheidung getroffen meine Beziehung mit dem ‘Zuhause-Sein’ neuauszurichten. Seitdem ist es eigentlich ein kontinuierlicher Prozess, den ich beschreite, indem ich meine Wohnung zu einem Ort umforme, der eins und gleich mit-und-als mich Selbst, mein Rückzugsort ist, mein Domäne.

Ich habe es immer als irrelevant betrachtet, wo und wie ich lebe. Alles schien provisorisch, vorrübergehend, egal… Das Leben spielte irgendwo da draussen und nicht in den 4 Wänden wo ich schlief. Mir ist klargeworden, dass diese Lebensweise mich Selbst und meine Beziehung zu mir Selbst widerspiegelt. Und so habe ich die Neuausrichtung meiner Beziehung mit meiner Wohnung auch zu meinem ‘Ich’-Prozess ausgebaut, wo meine Interne Einstellung zu meiner Wohnung, die Gefühle und Emotionen, die ich auf meine Wohung projeziere, mir auch Hinweise und Indikatoren für die Beziehung mit mir Selbst sind.

Und hier bin ich. Ich sitze gewöhnlich am Küchentisch mit meinem Laptop. Was sich in einer WG als ziemlich unpraktisch erweist, weil ich dann sozusagen den ‘Essplatz’ einnehme und belagere. Auf Dauer hat es sich also nicht bewährt, und so tauchte in mir der Wunsch nach einem ‘richtigen’ Arbeitsplatz auf, sprich das Begehren nach einem Schreibtisch innerhalb eines Bildes/Images in meinem Bewusstsein. Wird ein Neuer Schreibtisch, die Wurzel des Problems treffen? Geht es hier eigentlich NUR um einen Schreibtisch? Oder doch um etwas ganz anderes?

Und doch sehe und erkenne ich jetzt, dass dieser Wunsch, bzw. das Bild/Image eines höhenverstellbaren Schreibtisches, den ich in meinem Bewusstsein produziert habe, nicht ganz den Kern der Sache trifft. Eigentlich stellt sich hier die Frage: Wie Lebe ich?, Wie organisiere ich mich?, Wie wohne ich? Wie praktisch ist meine Wohung bzw. meine Lebensweise und Darin auch die Frage Will ich so weiter leben? Und wenn Nein, wie will ich es ändern? Was will ich ändern?

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http://browse.deviantart.com/art/Desk-12508146

Im letzten Blog habe ich es schon verraten, am meisten begeistert mich die Vorstellung von einem elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch – Warum eigentlich? Ich kenne keine einzige Person, die einen solchen Schreibtisch zu Hause stehen hat – höhenverstellbare Schreibtische sind teuer und wohl eher in profesionellen Arbeitsumgebungen vorzufinden. Ich habe aber noch nie in einer Firma, Amt, Büro oder Geschäft einen solchen Schreibtisch gesehen – AUSSER in meiner Arbeit. Dies beantwortet wohl die Frage, wie ich überhaupt auf diese Idee gekommen bin. Im Beruf sitzte ich an einem elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch.

Doch wie nützlich ist ein solcher Schreibtisch tatsächlich? Wie oft nutze ich eigentlich diese Funktion? Wie oft arbeite ich im Stehen? Also ich arbeite nie im Stehen. Im Stehen zu arbeiten ist ziemlich anstrengend auf Dauer. Was ich allerdings nutze ist, ich passe die Arbeitshöhe an. Ich bin groß und so passe ich mir die Arbeitshöhe an, bis ich entspannt meine Arme und Hände ablegen kann, anstatt mich ‘hängen’ zu lassen oder gar runterbeugen zu müssen. Aus einer praktischen Perspektive betrachtet, macht also ein Schreibtisch den ich nach belieben hoch und runter fahren kann, überhaupt keinen Sinn für mich, weil ich diese Funktion ohnehin nicht nutze, auch wenn sie mir zur Verfügung steht. Praktischer sind für mich kleine Pausen zwischendurch, in denen ich vom Schreibtisch aufstehe und eine keine Runde umhergehe, mich bewege. Was aber Sinn machen würde, sind Tischbeine die nicht standartisiert 70 cm hoch sind, sondern welche, die ich rausziehen, verlängern und meinen Bedürfnissen anpassen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe von einem höhenverstellbaren Schreibtisch zu träumen und mir vorzustellen, wie ich an einem Schreibtisch im Stehen arbeite und es achso toll ist, und darin ‘positive’ Gefühle zu generieren, ohne zu realisieren, wie schwachsinnig diese Fantasie ist, weil mir in meiner Arbeit ein solcher Arbeitsplatz zur Verfügung steht, und ich diese Funktion in Wahrheit nie nutze.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe einem Bewusstseins-Bild/Image mehr Vertrauen zu schenken als der Aktuellen Physischen Erfahrung/Realität, die ich mit einem solchen Schreibtisch gemacht habe, ohne zu erkennen, wie ich eine Illusion der Realität vorziehe – und dass dies ein Beweis dafür steht, dass ich verwirrt bin und nicht mehr sehen, erkennen und verstehen kann, was ‘real’ und was ‘ausgedacht’ ist – Und ist das nicht verrückt, dass der ‘reale’ höhenverstellbare Schreibtisch mich überhaupt nicht bewegt, es ist für mich ein stinknormaler Arbeitsplatz – der in meinem Kopf/Bewusstsein jedoch läßt mich ‘positive’ Gefühle erleben, ich sehe mich glücklich und effektiv, stehend an meinem neuen Schreibtisch arbeiten – Was’n Bullsh*t!

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mit dem Bild/Image eines höhenverstellbaren Schreibtisches in meinem Bewusstsein gewisse ‘Professionalität’ verbunden und verknüpft zu haben, sodass auch wenn ich diese Funktion in Realität nicht nutze und niemals im Stehen arbeite – ich mir automatisch ‘professioneller’ vorkomme, wenn ich an einem solchen Schreibtisch arbeite.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaut habe nicht zu realisieren, dass mein Wunsch auch zu Hause einen höhenverstellbaren Schreibtisch zu haben daraus erwächst, dass ich auch zu Hause ‘professionell’ arbeiten will – WOW! Mir war das bis gerade eben nicht klar, welchen Ursprung dieses Begehren hatte!!

Ich realisiere, dass mein Begehren nach einem höhenverstellbaren Schreibtisch eigentlich mein Wunsch nach einem ‘richtigen’ Arbeitsplatz auch bei mir zu Hause ist.

Deshalb verpflichte ich mich in meinem Nächsten Blog mir dieses Begehren nach einem ‘richtigen’ Arbeitsplatz zu Hause näher zu betrachten.

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